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Stallklima für Milchvieh

Tier-Gesundheit durch gutes Klima


Gutes Stallklima

Ein Stallklima ist dann gut, wenn...
  1. ... die Schadgase ausreichend abtransportiert und frischer Sauerstoff nachgeführt werden.
  2. ... die Luftfeuchtigkeit ausreichend abtransportiert wird.
  3. ... die produzierte Körperwärme sich im Tier nicht staut, sondern abtransportiert wird.
Das Problem dabei ist: Wie erkennt man, ob alles ausreichend erfüllt wird? Die Temperatur ist hierbei nicht der alleinige Maßstab.


Das Problem mit Wärme und Hitze im Stall wird hierbei am meisten unterschätzt.

Eine Milchkuh leidet viel früher unter Wärme als der Mensch.

Ein Vergleich zeigt:
  1. Der Mensch braucht täglich ca. 2 Liter Wasser zum Trinken, eine Milchkuh 150 bis 250 Liter.
  2. Der Mensch entwickelt ca. 80 bis 120 Watt Körperwärme, eine Milchkuh 1.200 bis 1.700 Watt!
  3. Bei +10C oder 0C ist es für den Menschen kalt, eine Milchkuh fühlt sich dabei erst richtig wohl!
  4. Dem Menschen ist es ab ca. 25C zu warm, die Milchkuh hat ab ca. 20C Probleme, ihre hohe Wärme-Entwicklung loszuwerden, und das auch noch bei der erhöhten Luftfeuchte eines Stalles!
  5. Ein Luftstrom, den der Mensch als starken Luftzug empfindet und durch den er schon krank werden kann, das ist für die Milchkuh das Mindeste, was sie braucht.

Eine Milchkuh hat eine sehr hohe eigene Wärme-Produktion. Diesen Überschuß an Wärme muß sie loswerden. Deshalb fühlt sie sich bei +10C oder 0C wohler als bei +20C.

Im Milchviehstall mit seiner erhöhten Luftfeuchtigkeit beginnen die Probleme bei Temperaturen über 20C. Denn die Milchkuh kann ihren Überschuß an Körperwärme nicht mehr ausreichend abgeben. In US-amerikanischen Studien wurden schon 18 Grad Celsius genannt. Mehrere Untersuchungen, die auch im Internet veröffentlicht sind, belegen dies auch für moderne Außenklima-Ställe ("Kaltstall").

Wenn die Wärme vom Tier nicht abgeführt wird, dann bewirkt dies bei den Tieren eine Verringerung der Fresszeit und der Nahrungsaufnahme bis hin zur Lethargie (Gleichgültigkeit, Trägheit).

Der Begriff Hitzestress ist hier nicht übertrieben.

Hitzestress bei Tieren bedeutet nicht, daß bei Hitze die Probleme beginnen, denn bei Hitze sind die Probleme bereits dringend. Hitzestress bei Tieren bedeutet, daß ab einer bestimmten Temperatur sich die Wärme im Tier staut und nicht richtig abgeführt wird.


Deutlich sichtbar wird der Hitzestress durch:

  • Erhöhte Wasseraufnahme
  • Geringere Futteraufnahme
  • Schnelles Atmen ("Pumpen")
  • Langsamere Verdauung
  • Geringerer Blutfluß in die Organe
  • Sinkende Milchleistung um ca. 3 bis 5 Liter
  • Geringere Fruchtbarkeitsleistung
  • Allgemein schlechtere Gesundheit der Kuh
  • Nachhaltig verringerte Wirtschaftlichkeit der Milchviehhaltung, also auch über die Hitzezeit hinaus


Damit Rinder ihre überschüssige Körperwärme abgeben können, sind mehrere Maßnahmen erforderlich:

  1. Natürliche Durchlüftung, z.B. mit offenem First und öffenbaren Curtains
  2. Technische Lüftung, vor allem mit Ventilatoren
  3. Wärmeabgabe durch Verdunstung von Wasser


Jede dieser Maßnahmen ist erforderlich.
Jedoch haben Untersuchungen ergeben, daß die natürliche Durchlüftung und Ventilatoren an ihre Grenzen stoßen, wenn die Temperaturen steigen.


Maßnahmen
Schauen Sie sich auf den folgenden Internet-Seiten die Maßnahmen gegen Hitzestress und für besseres Stallklima an, vergleichen Sie diese und beachten Sie ihre Grenzen!



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